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Waffenrecht: Große Magazine - das hat sich geändert! Hier erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung

Was bedeutet “großes Magazin”?
Welche Magazine sind künftig verboten?

„Groß“ bedeutet in diesem Zusammenhang ein Fassungsvermögen von mehr als 10 Schuss bei für Langwaffen bestimmten Magazinen,
bei für Kurzwaffen bestimmten Magazinen mehr als 20 Patronen. Von dem Verbot sind jedoch auch die jeweiligen Magazingehäuse betroffen. Magazine, die sowohl in Lang- als auch in Kurzwaffen passen, gelten als Magazine für Kurzwaffen, es sei denn, der Besitzer verfügt auch über eine dazu passende Langwaffe.
Auch durch den Einsatz eines Blockiersystems kann das Verbot nicht umgangen werden!

SRS-Waffen-Magazine sind jedoch nicht von dem neuen Gesetz betroffen.
SRS-Waffen (Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen) fallen nicht unter die Feuerwaffenrichtlinie. Demnach sind die Magazine,
die sich nur in SRS-Waffen verwenden lassen, nach Auffassung des BMI von den Magazinverboten nicht erfasst.


Was passiert mit meinem „großen“ Magazinen, das ich bereits besitze?

Wer bereits zum Stichtag 13.06.2017 ein großes Magazin besessen hat, muss diesen Besitz bis zum 01.09.2021 der Waffenbehörde
anzeigen. Wenn diese Frist eingehalten wird und die Anzeige bei der Behörde fristgerecht gestellt wird, greift das neue Verbot ihm gegenüber nicht (Bestandsschutz). In diesen Fällen gelten auch keine strengeren Anforderungen an die Aufbewahrung.

Beim Bundeskriminalamt können Ausnahmegenehmigungen nach § 40 Abs. 4 Waffengesetz (WaffG) für Magazine beantragt werden, die erst am oder nach dem Stichtag erworben wurden. Dies könnte gerade für Sportschützen relevant sein, wenn nachgewiesen werden kann, dass große Magazine für die Teilnahme an bestimmten Schießwettbewerben im Ausland benötigt werden.

Ansonsten sind die Magazine entweder einem Berechtigten, einer Polizeidienststelle oder der zuständigen Waffenbehörde zu überlassen.


Was passiert, wenn ich meinen Kaufbeleg nicht aufbewahrt habe?

Die Waffenbehörden werden im Zweifel zugunsten des Magazinbesitzers davon ausgehen, dass ein „großes“ Magazin vor dem 13.06.2017 erworben wurde, denn zu dem Zeitpunkt des Erwerbs konnte man nicht davon ausgehen, dass der Kaufbelegt noch zum Nachweis bei der Behörde vorgelegt werden muss. Allerdings nur, wenn der Besitz innerhalb der vorgegebenen Frist angezeigt wird.


Werden Verstöße strafrechtlich verfolgt?

Grundsätzlich gilt: Erfolgt bis zum 1. September 2021 keine Meldung an die jeweilige Behörde, ist das Magazin in jedem Fall verboten und man ist in Besitz eines verbotenen Gegenstandes. Dieses Vergehen wird entsprechende straf- und waffenrechtliche Konsequenzen mit sich führen.




Alle Angaben ohne Gewähr. German Sport Guns GmbH übernimmt keine Haftung für Irrtümer oder Vollständigkeit und keine Verpflichtung, die hier enthaltenen Informationen auf dem neuesten Stand zu halten.
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